MenuKreisgruppe TraunsteinBUND Naturschutz in Bayern e. V.

Wasserkraft: Degenerativ statt regenerativ

Die Wahrheit über Wasserkraft
Degenerativ statt regenerativ!

Von klapperndes Mühlrädern in der Vergangenheit hat sich die Wasserkraftnutzung hin zu hoch technisiserten Industrieanlagen gewandelt - mit verheerenden Auswirkungen für die Flüsse und ihren Bewohnern.
Der Bund Naturschutz in Bayern hat zusammen mit dem LBV und dem Landesfischereiverband Bayern ein Faltblatt über Wasserkraft herausgegeben:
Download eines Faltblatts über Wasserkraft


Resolution gegen Wasserkraftausbau

Die BN-Delegiertenversammlung hat am 29.April 2012 einstimmig eine Resolution zum Thema Wasserkraftnutzung beschlossen - Schutz der Fließgewässer: Kein weiterer Ausbau der Wasserkraft
Download der Resolution


Die Salzach

Machbarkeitsstudie Naturflussvariante Freilassinger Becken

Die Firma hydrophil iC hat im Auftrag von Bund Naturschutz in Bayern und Naturschutzbund Salzburg/Österreich eine zukunftsweisende Studie zur möglichen zukünftigen Entwicklung der Unteren Salzach im Freilassinger Becken erstellt. Diese wurde länderübergreifend von mehreren NGOs und Institutionen (Stadt Salzburg, WWF, Umweltdachverband, Landesumweltanwaltschaft Salzburg, Naturschutzzentrum, Landesbund für Vogelschutz Bayern, Landesfischereiverband Bayern) unterstützt.
Gemeinsam mit einer ähnlichen seit einigen Monaten vorliegenden Studie zum Tittmoninger Becken sind nun die Grundlagen für eine Naturfluss-Variante für die gesamte Untere Salzach-Sanierung gelegt.

Untere Salzach ohne weitere Querverbauungen und ohne Kraftwerke

Eines der zentralen Ergebnisse der Machbarkeitsstudie ist, dass an der Unteren Salzach keine weitere Querverbauung mehr nötig ist!      
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Ausstieg aus dem Flussdialog Salzach

Am 18.09.2012 sind die bayerischen und österreichischen nichtamtlichen
Naturschutzvertreter aus dem von den beiden Umweltministerien
beauftragten "Flussdialog Salzach" für den Abschnitt "Freilassinger
Becken" ausgestiegen. Eine ausführliche Begründung finden Sie hier:
Download zum Ausstieg aus dem Flussdialog Salzach

Freie Salzach

Das Faltblatt "Freie Salzach" der ALS (Aktionsgemeinschaft Lebensraum Salzach) ist neu herausgekommen und steht zum Download bereit.

Für Druckexemplare wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der Kreisgruppe Traunstein des Bund Naturschutz (Tel.: 0861/12297 oder Mail: traunstein (at) bund-naturschutz.de) mit Angabe der gewünschten Stückzahlen.

Resolution für eine frei fließende Salzach

für eine frei fließende Salzach im Unterlauf

anlässlich eines Treffens von Natur- und Umweltschutzorganisationen aus Bayern,  Oberösterreich und Salzburg am 23. Mai 2011

Die untere Salzach ist der letzte auf längerer Strecke ungestaute Voralpenfluss dieser Dimension in Bayern und Österreich. Die Bedeutung dessen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Unsere Generation hat daher die Verpflichtung, diesen - von der Mündung aufwärts auf über 60 km Länge nicht durch naturferne Querbauwerke beeinträchtigten - Fluss zu erhalten und - wo nötig - in deutsch-österreichischer Zusammenarbeit zu renaturieren.

Die Unterstützer der Resolution verlangen daher:

  • Erhaltung der freien Fließstrecke der unteren Salzach
    –  keine Wehranlagen und keine Rampen im Tittmoninger Becken
  • Schaffung „weicher“ Ufer durch Uferrückbau und Verbreiterung des Flussbettes
  • Ermöglichung lokaler Flussaufweitungen durch Eigendynamik der Salzach in größtmöglichem Umfang
  • Erhöhung bzw. Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit der unteren Salzach und der Nebengewässer

Download der Resolution

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Schutz der frei fließenden Salzach

Pressemitteilung

Anlässlich der Tagung zur Sanierung der Salzach am 31. Mai fordern zahlreiche Naturschutzverbände einen konsequenten Schutz der Salzach: „Die Salzach darf nicht auf dem Altar eines vermeintlichen Klimaschutzes geopfert werden. Der Atomausstieg ist auch ohne Ausbau der Wasserkraft sofort möglich. Der Erfolg der derzeit laufenden Sanierung der Salzach würde durch Wasserkraftwerke völlig unnötig aufs Spiel gesetzt.“

Die untere Salzach ist der letzte auf längerer Strecke ungestaute Voralpenfluss in Bayern und Österreich. Von der Mündung aufwärts auf über 60 km Länge ist der Grenzfluss Salzach nicht gestaut. Entsprechend artenreich und einmalig sind die Lebensräume entlang der Salzach. Sie sind auch als europäisches Schutzgebiet Natura 2000 geschützt. Die derzeit laufende Sanierung wird die Salzach ohne Wasserkraftwerke für Mensch und Natur weiter aufwerten. Sie ist vorbildlich für einen zukunftsfähigen Umgang mit unseren Flüssen. 
Doch im Zuge des Ausbaus der Erneuerbaren Energien und insbesondere nun im Zuge der Diskussion um den Atomausstieg werden die Forderungen nach neuen Wasserkraftwerken an der Salzach wieder laut und konkret geplant:

Download der PM

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Die Tiroler Achen

4 Wasserkraftwerke an der Tiroler Achen geplant

Das Ökomodell Achental plant den Bau von 4 Fließwasserkraftwerken an der Tiroler Achen. Zunächst soll bei der Achenbrücke in Schleching-Ettenhausen und in Almau jeweils ein Kraftwerk entstehen, in einem zweiten Schritt zwischen Unterwössen und Schleching-Raiten sowie zwischen Grassau und Staudach-Egerndach.

Vorläufige Stellungnahme des BN zur Wasserkraft an der Tiroler Achen

Einleitung

  • Es gibt keinen Sanierungsfall, also auch keinen Grund für einen Gewässerausbau.
  • Der gute Zustand der Tiroler Achen ist erreicht, also hier kein Handlungsbedarf
  • Der Landkreis beruft sich auf das Energienutzungskonzept TS. Nach dem bayerischen Leitfaden für Energienutzungskonzepte (S. 45) sind weitere Wasserkraftanlagen äußerst problematisch, vorrangig Repowering bestehender Anlagen

Der Bund Naturschutz lehnt das Vorhaben ab aufgrund

  • der Eingriffe in die Gewässerökologie
  • der Eingriffe in die Flussmorphologie
  • der Eingriffe in den Grundwasserhaushalt
  • der möglichen Eingriffe in bestehende Naturschutz- und FFH-Gebiete
  • des völlig unzureichenden Fischschutzes
  • der nicht erkennbaren Geschiebedurchgängigkeit
  • des Verlustes von Lebensraum im Fluss und entlang des Flusses
  • dem Verlust von Kiesbänken