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Anti-Atomkraft-Demo am 17. April 2016 in Niederaichbach

Die Ehrengäste an der Spitze des Demonstrationszuges
Foto: Heinrich Inkoferer

Dass Atomkraft nicht beherrschbar ist, haben uns die Katastrophen in Tschernobyl vor 30 Jahren und Fukushima vor 5 Jahren gezeigt. Und noch immer sind in Deutschland 8 Atomkraftwerke in Betrieb und produzieren Tag für Tag radioaktiven Müll, dessen Entsorgung bis heute völlig ungeklärt ist. Das AKW Isar 2 in Niederaichbach bei Landshut ist keine 100km Luftlinie von Traunstein entfernt. Dort – in der Einflugschneise des Münchner Flughafens – lagern hochradioaktive Brennelemente in einem ungesicherten Zwischenlager, das lt. Atommüll-Kommission des Dt. Bundestages erst 2080 bis 2120 geräumt werden kann. Aus diesem Grund rief das „Bündnis für Atomausstieg“, an dem auch der BUND Naturschutz beteiligt ist, zu einer Demo am 17. April in Niederaichbach auf. Trotz des schlechten Wetters sind viele Menschen – auch aus unserer Kreisgruppe - dem Ruf gefolgt und forderten die Abschaltung des AKW Isar 2, die Räumung des Nasslagers für abgebrannte hochradioaktive Brennstäbe und die Neu-Überprüfung der Sicherheit des atomaren Zwischenlagers am AKW Isar!

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BUND Naturschutz Traunstein: Anti-Atomkraft-Demo in Niederaichbach
Treffpunkt beim Rathaus in Niederaichbach (Foto: BN)
BUND Naturschutz Traunstein: Anti-Atomkraft-Demo in Niederaichbach
Die Ubuntu Drummers sorgten für die musikalische Untermalung. Foto: BN
BUND Naturschutz Traunstein: Anti-Atomkraft-Demo in Niederaichbach
Leo Feichtmeier, Pfarrer a.D. (Foto: BN)
BUND Naturschutz Traunstein: Anti-Atomkraft-Demo in Niederaichbach
Hans Schuirer, Landrat a.D. (Foto: BN)
BUND Naturschutz Traunstein: Anti-Atomkraft-Demo in Niederaichbach
Prof.Dr. Hubert Weiger, BN- und BUND-Vorsitzender (Foto: BN)
BUND Naturschutz Traunstein: Anti-Atomkraft-Demo in Niederaichbach
Foto: BN