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Der Wildkatze auf der Spur

BUND Naturschutz Traunstein sucht die Wildkatze
Foto: Eschenbeck

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) und der BUND Naturschutz (BN) waren jeweils im Spätwinter 2013, 2014 und 2015 – in diesem Jahr erstmals auch in Südbayern ‐ gemeinsam einer sehr seltenen Waldbewohnerin, der Wildkatze, auf der Spur.

Auch die Kreisgruppe Traunstein hat sich an diesem großen bayernweiten Projekt beteiligt. Rund um Traunstein wurden sowohl auf Gebiet der BaySF, als auch auf einem Standort des Traunsteiner Stadtwaldes sieben Lockstöcke aufgestellt und von Beate Rutkowski, Hermann Eschenbeck und Theresa Biller (die über das Projekt eine Seminararbeit am AKG Traunstein angefertigt hat) von Februar bis April wöchentlich kontrolliert.

Bei diesen Kontrollen wurden lediglich einigemale Hauskatzenhaare gefunden, die Wildkatze ist noch nicht bis in unsere Region vorgedrungen.

Trotzdem bestätigt das Ergebnis bayernweit deutlich, was wir bereits vermutet haben, nämlich dass sich die Wildkatze – gerade im Moment und auch noch begleitet von unseren Lockstöcken - von Nordbayern aus langsam in Richtung Süden ausbreitet. Auch in Nordbayern war es vor etwa zehn Jahren nicht anders: jahrelang wurden Lockstöcke eingesetzt und - mitunter frustrierend - kein Nachweis erbracht. Dann aber erfolgte ein sprunghaftes Ansteigen. Damit ist die Erfassung 2015 eine unschätzbar wichtige Vergleichsbasis für Südbayern, die wir möglichst in drei Jahren unbedingt großflächig wiederholen sollten.

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