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Wer sind wir?

Die Ortsgruppe in Schnaitsee besteht mittlerweile seit einigen Jahrzehnten! Unsere Gruppe ist gewachsen durch gemeinsame Stunden – egal ob an der frischen Luft bei den Exkursionen, bei den Arbeiten am Amphibienzaun, bei Pflanzaktionen oder bei einem Ratsch in der Gaststube. Wir wollen die Liebe zur Natur, frei nach dem Motto „Nur was man kennt schützt man auch...“ unseren Mitmenschen näher bringen. Aber: Es soll bloß kein Vortrag werden! Uns ist eine Diskussion, Meinungsbildung, geschickt gespickt mit Hinweisen und Erkenntnissen lieber. Wir wollen das Interesse und die Bereitschaft anzupacken wecken und freuen uns auf alle die Lust haben mitzumachen. Kommt vorbei!


Jahreshauptversammlung

mit Neuwahlen

Am 23. Juli konnten nach den umfangreichen Jahresberichten durch den Vorsitzenden und dem Kassenbericht für die beiden vergangenen Jahre durch Herrn Beer, dem Vorstand die einstimmige Entlastung erteilt werden. Der Neuwahl der Vorstandschaft stand somit nichts mehr im Wege.

Als Vorsitzender wurde wieder Alois Dirnaichner einstimmig gewählt. Nachdem Josef Deml nicht mehr für das Amt des Stellvertreter zur Verfügung stand, erklärte sich Christine Lechner bereit dieses Amt zu übernehmen. Frau Lechner wurde einstimmig gewählt.

Einstimmig gewählt wurden anschließend Herr Reinhold Beer für das Amt des Schatzmeisters, Frau Maria Dirnaichner als Schriftführerin. In den Vorstand berufen wurden als Beisitzerinnen, Frau Anna Zenefels-Beer, Frau Stefanie Wolf und Frau Philomena Wagner.

Im Anschluss erfolgte die Ehrung zweier sehr verdienter Mitglieder der Ortsgruppe. Philomena Wagner und Ulrike Grundherr wurden mit Silber geehrt. Beide Frauen waren seit Anbeginn der Ortsgruppe aktiv im Beirat und auch bei den vielen Aktionen dabei. Ein besonderes Erlebnis war die Organisation des Widerstands gegen eine geplante Mülldeponie in Fachendorf in der Gemeinde Schnaitsee. Sie sammelten Unterschriften, organsierten weitere Unterstützer und waren auch bei den Demonstrationen und Kundgebungen. In der Laudation hob der Vorsitzende in amüsanter Form die jeweiligen Stärken der beiden Damen hervor und er zeigte sich zuversichtlich, dass auch in den kommenden Jahren beide Frauen ihn unterstützen würden.

Die Stellvertretende Vorsitzende und Vorsitzende der BN-Kreisgruppe berichtete schließlich über die umfangreichen Aktionen im Landkreis Traunstein, aber auch Landesebene. Nachdem sie nun auch im Landesvorstand sei, bestünde eben die Möglichkeit sich direkt an den Minister zu wenden und den Schutz der Natur einzufordern.

 


Hähnchenmast ist Qualmast

Eigentlich ist jede Mast eine Qualmast, sie ist widernatürlich und nicht artgerecht. Sie dient nur der Fleischproduktion für die verschwenderische Esslust des wohlhabenden Menschen.

Und jetzt will man auch in Bayern vermehrt Hähnchen mästen und die entsprechenden Mastställe forcieren - mit all den negativen Folgen: Trinkwasser wird zunehmend mit Nitrat und Pflanzenschutzmittel verseucht, Böden werden verdichtet, Ammoniak schädigt Bäume und Pflanzen, Keime gefährden den Menschen und es stinkt einfach...

38.000 Masthähnchen und 230 Färsen (weibliche Kälber) sollen bald in Schmidham bei Schnaitsee zur Mästung kommen. Wir wollen das nicht! 370 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde und der Nachbargemeinden sehen das genauso und haben dies mit ihrer Unterschrift verdeutlicht. Am 11.02. dieses Jahres war eine kleine Abordnung unserer Ortsgruppe in das Landratsamt gefahren. Wir wollten dem Herrn Landrat Walch die Unterschriften persönlich übergeben und unsere auch schriftlich dargelegten Argumente vortragen. Es war leider - trotz wochenlang zuvor erbetenem Termin - nicht möglich ihm persönlich zu begegnen. Wir hoffen dennoch, dass unsere Argumente die Fachbehörden überzeugen können und dieser Mastbetrieb in Schnaitsee und auch Mastanlagen in anderen Gegenden des Landkreises nicht mehr realisiert werden.
 


Vogelstimmenwanderung

Sonntag, 16. Mai - bei ausreichend niedriger Inzidenz <100

Vom Fernsehturm zum Bucheter Wald

Bei gutem Wetter beobachten wir mit etwas Glück den Lerchenflug mit Gesang. Es ist ein besonderes Schauspiel der Feldlerche, sie schraubt sich singend immer höher in den Himmel, bis sie kaum mehr zu sehen ist, hört plötzlich auf und lässt sich wie ein Stein zu Erde zurückfallen. Kurz vor dem Boden bremst sie ihren Flug und landet sicher.

Im Wald erwarten uns dagegen: Kleiber, Mönchsgrasmücke, Meisen, Baumläufer, Spechte und noch viele andere Bewohner in den angrenzenden Auen.

Treffpunkt ist um 08:00 Uhr an der Aussichtsplattform am Fernsehturm


Waldexkursion in's Quellgebiet am Kajbrunn

- Neuer Termin wird im Juni sein -

Gemeinsam mit Förster Gattinger besuchen wir das Gebiet um den Kajbrunn. Herr Gattinger wird uns im Rahmen dieser Exkursion erläutern, wie eine Renaturierung dieses mittlerweile von der Gemeinde erworbene Waldgebiet, aufgewertet werden soll.

Treffpunkt wird rechtzeitig bekannt gegeben!

 


Bilderausstellung "Tatort Garten"

Ausstellung noch bis 29. Mai!

Wir wohnen in Häusern und Gärten. Ordnung und Sauberkeit ist selbstverständlich - im Haus und im Garten. Was sollen die Leute denken, wenn das Unkraut wuchert...

Es folgt der leblose Vorgarten, das winterharte Grün, die immerblühende Balkonblumen, alles in allem kein insektenfreundlicher Platz und wo kein Insekt mehr summt, findet auch kein Vogel mehr seine Nahrung.

Steril. Der desinfizierte Vorgarten.

Es sind Bilder, auf denen der Ausstellungsbesucher sieht, wie die Natur sich im kleinsten Winkel entfaltet, wenn man sie nur lässt. Es entsteht ganz unverhofft ein Blickfang, der zum Verweilen einlädt. So könnten Siedlungsräume wieder Räume der Begegnung werden, wo Menschen gerne zu Fuß unterwegs sind, sich aufhalten und miteinander ins Gespräch kommen. Diese Erkenntnis soll den Besucher motivieren, wieder mehr Natürlichkeit im Garten zu wagen und zuzulassen.

27 Bilder mit Texten (87,4cm x 60cm)
optional 2 große Bilder Textilstoff auf Holzrahmen

Finissage Ende Mai (genauer Termin wird noch bekannt gegeben)

 


Wiese - mehr als nur Gras

Samstag, 5. Juni

Die Wiese ist grün und grün ist das Gras....

Richtig? Naja -

Eigentlich ist etwas so verkürzt darzustellen falsch und bietet irrigen Annahmen viel Raum. Dem Bauern bedeutet nur ein bestimmtes Grün eiweißreiche Nahrung für seine Rinder und was da gelegentlich noch dazwischen steht stört einfach nur. Dem Biologen und dem Insektenfreund ist dieses Grün einfach faad.

Was ist nun wirklich eine insekten- oder besser natürliche Wiese? Wie muss man sich eine Feuchtwiese oder eine Trockenwiese vorstellen?

Mit Ralf Worm, einem versierten Wiesenkenner wollen wir diese Frage näher erörtern und natürlich auch praktisch erfahren.

Wir treffen uns um 10:00 Uhr am Schnaitseer Marktplatz


Schwammerl suchen mit Christine

Auf Pilzsuche mit dem Bund Naturschutz. Die überaus rege Teilnahme an der letztjährigen Pilzexkursion veranlasst uns in diesem Jahr gleich mehrmals auf die "Schwammerlpirsch" zu gehen. Dazu ist es allerdings erforderlich, dass sich die Teilnehmer bei uns anmelden (s. u.). Die Teilnehmerzahl ist auf ca. 7-8 Personen begrenzt.

Oktober 2020 (ab 01.10. - ca. 30.10.209

Anmeldung unter 08074-733 (Dirnaichner)